Als Leitprojekt der Gesundheitswirtschaft verantwortet Agrarmarketing Mecklenburg-Vorpommern e.V. (AMV) seit 2016 das mit EFRE-Mitteln unterstützte Dreijahres-Projekt „Marketing für eine Ernährung für die Gesundheit“. Dabei geht es darum, eine Marketingstrategie für die Branche im Land zu entwickeln und umzusetzen.

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Präsentation der ersten Umsetzungsmaßnahmen zur Marketingstrategie

Ein Jahr ist vergangen. Im November 2016 wurden die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Marketingstrategie vorgestellt, am 28.11.2017 wird die WERK3 Werbeagentur GmbH aus Rostock im Schlosshotel Fleesensee vor Beginn der nicht öffentlichen turnusmäßigen Jahresmitgliederversammlung des AMV ihren kreativen Ansatz präsentieren.

Die Macher versprechen Lust auf Natur und Genuss und wollen in Verbindung mit bekannten Motiven und mit ihrem einzigartigen Look einen starken Wiedererkennungswert für Produkte aus MV schaffen. Damit soll der Einkauf zu einem ganz besonderen Erlebnis werden. Seien Sie gespannt!

Im Rahmen der Gesundheitswirtschaft bearbeitet der AMV seit Jahresbeginn 2016 das mit EFRE-Mitteln geförderte Projekt „Marketing für eine Ernährung für die Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern (Dienstleistungen und Umsetzung)“.

Sind Sie an der Präsentation interessiert? Dann finden Sie hier die Anmeldung.

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Markgrafenheide, 23. November 2016: Als Leitprojekt der Gesundheitswirtschaft hat Agrarmarketing Mecklenburg-Vorpommern e.V. (AMV) in diesem Jahr ein Dreijahresprojekt gestartet, das zum Ziel hat, Möglichkeiten der Bewerbung und Vermarktung regionaler Produkte aus Mecklenburg-Vorpommern unter dem gesundheitlichen Aspekt belastbar zu untersuchen und Umsetzungen zu starten.

Dazu wurde eine bevölkerungsrepräsentative Online-Befragung in ganz Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern entwickelt. Die Ergebnisse wurden am 23. November öffentlich präsentiert.

Eine der Kernfragen lautete: Wie können Konsumenten davon überzeugt werden, dass Lebensmittel aus MV besonders gut und gesund sind?

Derzeitiges Problem: Konsumenten erkennen kaum, ob ein Lebensmittel aus Mecklenburg-Vorpommern kommt. Deutschlandweit erreichte der Befragungswert eine 3,7 auf einer Skala von 1 bis10 und damit den niedrigsten Befragungswert überhaupt.

Daraus leitet sich die Erkenntnis ab: Ohne klare Herkunfts-Markierung ist keine Imageübertragung möglich! Die Markenexperten empfehlen daher, das Landessignet Mecklenburg-Vorpommerns für die Herkunfts-Markierung der Lebensmittel zu nutzen. Gute Gründe dafür gibt es reichlich:

➟ Es passt (auch aus Konsumentensicht) sowohl inhaltlich als auch als Herkunftsmarkierung.

➟ Das Signet ist seit Jahren bundesweit eingeführt und weist gute Bekanntheitswerte auf.

➟ Es müssen keine Ressourcen für eine Neuentwicklung eines Signets verwendet werden.

➟ Synergien mit Landesmarketing, Gesundheitsmarketing und Tourismusmarketing werden genutzt.

➟ Die bereits vorhandene aktive Nachfrage des Handels zeigt, dass auch hier positive Resonanz zu erwarten ist.

Die Experten empfehlen somit als ersten Schritt ein starkes Branding mit nur einer Herkunftsmarke: Mecklenburg-Vorpommern und gibt dafür folgende Argumente:

  • Mecklenburg-Vorpommern ist eine starke Herkunfts-„Marke“ in MV und im Bundesgebiet.
  • Diese starke „Marke“ steht kostenfrei zur Verfügung.
  • Ausschließlich das Signet „Mecklenburg-Vorpommern“ sollte verwendet werden, um die Herkunft der Lebensmittel zu verdeutlichen.
  • Neben dem MV Signet sollten keine weiteren Herkunfts-Marken verwendet und aufgebaut werden.
  • Je häufiger die Konsumenten bewusst MV-gebrandete Lebensmittel wahrnehmen und kaufen, desto stärker werden Präferenzen für diese Marke.

 Lebensmittelhersteller des Landes können davon profitieren,

  • weil sie damit innerhalb von Mecklenburg-Vorpommern den Megatrend „Regionalität“ für sich nutzen.
  • weil sie außerhalb der Landesgrenzen von der starken Marke Mecklenburg-Vorpommern profitieren.
  • da MV wie kaum ein anderes Bundesland mit positiven Vorstellungen („Wasser“, „reine Natur“) aufgeladen ist.

Die ausführliche Pressemitteilung steht im Downloadbereich zur Verfügung.

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Der AMV führte am 16. Juni 2016 zwei explorative Workshops mit mehr als 20 Experten der Ernährungs- und Gesundheitswirtschaft durch, um mit den gewonnenen Informationen und Ideen eine empirische Analyse durchzuführen. Dabei sollte bewusst noch keine Verdichtung zu Kernthemen und keine Priorisierung vorgenommen werden – dies wird mit einer anschließenden Befragung in den Zielgruppen erfolgen. Im Sommer werden dazu gezielt Konsumenten aus MV und dem übrigen Bundesgebiet angesprochen. Die Moderatoren wollen anhand der Ergebnisse aus der Expertenrunde sowie der Konsumentenbefragung Fakten, Argumente oder Geschichten generieren, mit denen Lebensmittel aus MV am meisten punkten können.

Mit einer effektiven Marketingstrategie möchte der AMV dazu beitragen, das Bild des Landes und seiner Ernährungs- und Gesundheitswirtschaft weiter zu verbessern. Dazu werden eine strategische Basis für das Marketing geschaffen und konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet, die dann ab Ende des Jahres umgesetzt werden sollen.

Agrarmarketing Mecklenburg-Vorpommern e.V. möchte mit einer effektiven Marketingstrategie dazu beitragen, das Bild des Landes und seiner Ernährungswirtschaft weiter zu verbessern. Im Zuge des Projektes sollen eine strategische Basis für das Marketing geschaffen und konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet werden mit dem Ziel, das Land Mecklenburg-Vorpommern, seine Ernährungs- sowie Gesundheitswirtschaft mit überzeugendem Marketing substanziell zu stärken.

In Übereinstimmung mit der Positionierung von Mecklenburg-Vorpommern als „Gesundheitsland Nr. 1“ soll insbesondere gezielt die Botschaft vermittelt werden: Lebensmittel aus Mecklenburg-Vorpommern sind gesund! Darüber hinaus soll vermittelt werden, dass eine gesunde Ernährung und Lebensweise in der Verantwortung jedes Einzelnen liegen.

Dazu werden im ersten Schritt zwei Input-Workshops am 16. Juni 2016 mit Vertretern der Ernährungs- und Gesundheitswirtschaft durchgeführt.